Zusammenarbeit mit den Eltern

Erstkontakt:

Das Gespräch findet mit meiner Familie und den Eltern statt. Die Eltern haben so die Möglichkeit mich, meine Familie und unser Haus kennen zu lernen.

Es können weiterhin Einblicke und allgemeine Informationen (Konzept) eingeholt bzw. abgeklärrt werden. (wie z.B. die Betreuungstage- bzw. - zeiten).

Nach dem Kennenlernen, hat die Familie Zeit zu entscheiden ob, dass Kind zu mir kommen soll oder nicht. Ebenso habe ich Zeit darüber nachzudenken, ob die Familie mit dem Kind zu uns passen könnte.

 

 

Vertragsgestaltung:

Wenn es zu einer Betreuung kommt, wird ein Betreuungsvertrag mit den Eltern abgeschlossen. Ich benutze einen eigenen Betreuungsvertrag in dem wichtige Punkte festgehalten werden wie z.B.

- Namen, Geburtsdaten, Anschrift, etc.
- Betreuungszeiten,
- Namen der abholberechtigten Personen und deren Telefonnummern
- Erkrankungen des Kindes z.B. Allergien
- Vertragskündigung
- Schweigepflicht
- ...
 
 

Eingewöhnungsphase:

Falls das Kind noch nicht sofort in die Betreuung aufgenommen wird, finden in regelmäßigen Abständen, Besuche statt. An denen die Begleitperson (meistens) die Mutter mit dem Kind morgens zu mir kommt und eine kurze Zeit am Alltag teilnimmt. So lernen sich alle allmählich besser kennen.

Wenn die Eingewöhnungsphase anfängt (ca. 2 Wochen vor der eigtlichen Betreuung) kennt das Kind das Spielzimmer, die anderen Tageskinder und mich. Die Eingewöhnungspahse gestaltet sich so, dass die Begleitperson mit dem Kind zusammen für eine Zeit bleibt und am Alltag teilnimmt. Das Kind entscheidet(aus meiner Beobachtung heraus), wann der erste kurze Trennungsversuch stattfindet. Die Begleitperson verlässt kurz den Raum und kommt wieder. In den nächsten Tagen werden die Zeiten der Trennung immer etwas verlängert, vorraus gesetzt dass Kind nimmt es gut an.

Dem Kind soll die Zeit gegeben werden, um Vertrauen zu mir und den anderen Tageskindern bzw. der unbekannten Umgebung zu finden.

 

Zusammenarbeit während der Betreuung:

Das Tagespflegekind muss sich in zwei unterschiedlichen Familien zurechtfinden. Dabei benötigt es Unterstützung und Sicherheit. Um eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und mir aufzubauen, ist mir grundsätzliche Offenheit und das Einhalten verbindlicher Absprachen mit den Eltern des Tagespflegekindes wichtig. Mit einem guten Kontakt bieten wir Erwachsenen dem Kind eine gemeinsam abgestimmte Betreuung und Erziehung. „Tür- und Angel-Gespräche“ in einer möglichst entspannten, ruhigen Übergabesituation gehören dazu. Außerdem werde ich mir in regelmäßigen Abständen Zeit nehmen, um Gespräche über die Entwicklung und das Verhalten des Kindes während meiner Betreuungszeit zu führen.

  

Abschied:

Abschied nehmen fällt nicht nur uns Erwachsenen schwer. Besonders Kinder leiden unter dem „Verlust“ von Bezugspersonen. Deshalb ist es wichtig, die Entwöhnungsphase richtig zu gestalten. Der Übergang z.B. in die Kita und der Ablösungsprozess von der Tagesmutter, Kinder und Tageskinder werden für jedes Kind individuell und in Zusammenarbeit mit den Eltern gestaltet. Die Betreuungszeiten in dieser Übergangsphase sollten (wenn möglich) langsam verringert und dem Kind in Gesprächen verdeutlich werden, dass bald eine „neue schöne Zeit“ beginnt. Den Abschiedstag möchte ich mit einer kleinen Abschiedsfeier, einem Abschiedskuchen, und Abschiedsgeschenken wie dem eigenen Ordner, in dem die gesammelten Werke des Kindes wie Port- Folio (Dokumentation mit Fotos) und ein persönlicher Abschiedsbrief enthalten sind überreichen. Außerdem möchte ich dem Kind die Möglichkeit anbieten, mich jederzeit besuchen zu kommen.